„Die Sonne ist nur ein Stern unter unzähligen anderen, und es gibt unendlich viele Welten."
— Giordano Bruno, De l'infinito universo et Mondi (1584)Es geht nur um die Masse
Die Milchstraße besteht aus über 100.000.000.000 Sternen. 99 Prozent von ihnen gehören zu einer der sieben Spektralklassen der Hauptreihensterne.
Die Spektralklassen O bis M sind Kategorien, in die Sterne basierend auf ihrer Oberflächentemperatur und ihrem Spektrum (dem Licht, das sie ausstrahlen) eingeordnet werden. Die Masse eines Sternes beinflusst unmittelbar die Farbe, Temperatur und Lebensdauer des Sterns.
Je mehr Masse ein Stern hat, desto höher ist der Druck in seinem Inneren, wodurch die Fusionsrate stark ansteigt und entsprechend viel Energie freigesetzt wird. Die Temperatur steigt. Das ausgestrahlte Licht erscheint dann bläulicher – zugleich ist der Wasserstoffvorrat schneller aufgebraucht, womit das „Leben" als Stern endet. Abhängig von ihrer Masse leuchten Sterne so in allen Farben von Rot über Gelb und Weiß bis Blau – nur Grün kommt nicht vor.
So bestimmt die Masse das Leben eines Himmelskörpers
Benutze den Schieberegler, um die Masse des Himmelskörpers zu ändern.
Der Ursprung der Kerne
Wasserstoff und Helium machen 98 Prozent der Atome im Sonnensytem und Universuim aus. Sie entstanden in den ersten Minuten nach dem Urknall. Alle weiteren Elemente sind durch Prozesse von Sternen oder in den Laboren der Menschen entstanden.
„Wir sind Sternenstaub."
— Carl Sagan, AstronomUnsere galaktische Nachbarschaft
Innerhalb von 15 Lichtjahren um unsere Sonne befinden sich rund 35 bekannte Sternsysteme.
Die expandierende Vorstellung
Mit jeder Entdeckung wich die Dunkelheit ein Stück weiter zurück. In den letzten 500 Jahren wurde unsere Vorstellunug von der Größe des Universums achtmal radikal erweitert.
„In einer Spiralgalaxie beträgt das Verhältnis von dunkler zu heller Materie etwa den Faktor zehn. Das ist wahrscheinlich ein guter Wert für das Verhältnis zwischen unserem Wissen und unserer Unwissenheit."
— Vera Rubin, Rede vor der Internationalen Astronomischen Union